Wasserdruckregler & Wasserschlagdämpfer

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Wasserschaden

Um Flüssigkeiten oder Gase in einem Leitungssystem zu transportieren, ist Druck erforderlich. Ohne diesen ist es nicht möglich, die Materialien über längere Strecken zu bewegen. Daher stehen Wasserleitungen stets unter einem hohen Druck, sodass die Flüssigkeit alle angeschlossenen Haushalte und Gebäude problemlos erreicht. Es kann jedoch vorkommen, dass dieser in der Zuleitung für die Bauteile, die innerhalb des Hauses angeschlossen sind, zu hoch ist. Das hat zur Folge, dass sie beschädigt werden oder gar bersten. So können schwere Wasserschäden entstehen, die erhebliche Kosten nach sich ziehen. Daher ist es in der Sanitärtechnik üblich, Wasserdruckregler zu verwenden. Dabei handelt es sich um kleine Bauteile, die sich ganz einfach zwischen den einzelnen Rohren installieren lassen. Sie senken den Druck stets auf einen fest vorgegebenen Wert, unabhängig davon, wie hoch der Eingangsdruck ist. Der Druckminderer kann bereits am Anfang des Systems installiert werden, um den Druck im gesamten Haus zu senken. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ihn in den Bereichen zu installieren, die für den Anschluss von solchen Haushaltsgeräten vorgesehen sind, die sich direkt an die Wasserleitung anbinden lassen. Dazu zählen beispielsweise Spül- oder Waschmaschinen und einige vollautomatische Kaffeemaschinen. So wird verhindert, dass die empfindlichen Geräte durch zu hohen Druck beschädigt werden. Des Weiteren ist es möglich, ein entsprechendes Reduzierventil für die Heizungsanlage oder für ein Bewässerungssystem zu verwenden.

 
Die Funktionsweise des Wasserdruckreglers

Rohre Leck

Im Inneren der Vorrichtung zur Minderung des Wasserdrucks befinden sich eine Membran und ein Ventil. Beide Bauteile sind mechanisch miteinander gekoppelt. Das Ventil liegt dabei in Strömungsrichtung vor der Kammer, in der die Membran angebracht ist. Diese dient dabei zur Steuerung des Ventils. Auf der einen Seite wirkt der Druck der Leitung auf sie, auf der anderen Seite ist eine Feder angebracht, die dieser Kraft entgegenwirkt. Wenn der Druck der Leitung ansteigt, dehnt sich die Membran aus. Diese Bewegung ändert die Einstellung des Ventils und führt dazu, dass es sich ein wenig schließt. Dadurch sinkt der Druck im Bereich hinter dem Ventil. Die beiden Bauteile sind so aufeinander abgestimmt, dass sie unabhängig vom Eingangsdruck stets einen konstanten Druck im Ausgangsbereich der Vorrichtung erzeugen. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass diese Artikel nur für die Verwendung von sauberem Wasser geeignet sind. Sollte das Wasser Verunreinigungen aufweisen, sind Filter notwendig. Für Gasleitungen sind spezielle Gasdruckminderer erforderlich.

Der Wasserschlagdämpfer als Alternative und Ergänzung

Druckminderer

Nicht immer ist ein zu hoher Druck in der Wasserleitung auf einen zu hohen Eingangsdruck zurückzuführen. Es kann auch vorkommen, dass dieser intern entsteht. Das ist auf das Phänomen des Wasserschlags zurückzuführen. Sollte sich die Flüssigkeit im Rohr schnell bewegen und dann durch ein Ventil schlagartig abgebremst werden, führt die Bewegungsenergie dazu, dass ein sehr hoher Druck entsteht. Dieser kann die Leitungen stark beschädigen. Für derartige Probleme bieten gewöhnliche Druckventile keine Lösung. Hierfür ist ein spezieller Wasserschlagdämpfer erforderlich. Auch diesen können Sie ganz einfach in Ihre Leitung integrieren. Er besteht aus einem Hohlkörper, in dessen Inneren sich eine Membran befindet. Sollte aufgrund des Wasserschlags der Druck schlagartig ansteigen, dehnt sich diese Membran aus. Das führt dazu, dass der Druck innerhalb der Leitungen absinkt, wodurch Sie Beschädigungen vermeiden.
 

Unterschiedliche Bauformen

Wasserdruckregler Auswahl

Eines der wesentlichen Auswahlkriterien beim Kauf eines Wasserdruckreglers besteht im Regeldruck, den das Gerät erzeugt. Dieser Wert gibt an, wie hoch der Druck im Ausgangsbereich der Vorrichtung und damit in den daran angeschlossenen Leitungen ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht darin, welches Material bei der Fertigung des Gehäuses zum Einsatz kommt. Es gibt beispielsweise Modelle, die aus Kunststoff bestehen. Dieser Werkstoff zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er recht preiswert ist. Er ist darüber hinaus auch noch sehr feuchtigkeitsbeständig. Außerdem ist er vergleichsweise robust, sodass er dem Druck in herkömmlichen Wasserleitungen problemlos standhält. Eine weitere Alternative besteht darin, ein Modell aus Messing zu verwenden. Die Produkte aus Metall sind deutlich härter als Kunststoffventile. Aus diesem Grund eignen sie sich für einen höheren Betriebsdruck. Außerdem sind die entsprechenden Artikel sehr widerstandsfähig gegenüber vielen anderen mechanischen Belastungen. Um einen guten Rostschutz zu garantieren, ist das Messing vernickelt. Die Wahl des Materials ist nicht nur hinsichtlich des Betriebsdrucks von großer Bedeutung, sondern auch bezüglich der Temperatur des Mediums, das hier reguliert werden soll. Während sich Kunststoffdruckminderer ausschließlich für Kaltwasser eignen, können Sie die Artikel aus Messing auch für Warmwasserleitungen verwenden. Des Weiteren unterscheiden sich die Materialien, die für die Dichtungen und die Membrane zum Einsatz kommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Kauf eines Ventils für die Druckminderung besteht darin, welche Größe die Anschlüsse aufweisen. Dabei stehen Ihnen Modelle mit 1/4", 1/2" oder 3/4" zur Verfügung. Es ist zwar natürlich ideal, stets den gleichen Durchmesser auszuwählen, den auch die Rohrleitungen aufweisen. Doch sollte diese Größe einmal nicht vorhanden sein, ist es mithilfe von Reduzierstücken auch möglich, die Größen entsprechend anzupassen.

Wichtige Merkmale der einzelnen Druckregler:

  • Wert des Drucks, den die Vorrichtung erzeugt
  • Betriebsdruck
  • unterschiedliche Materialien für Gehäuse, Membranen und Dichtungen
  • Medientemperatur, für die das Ventil vorgesehen ist
  • Größe der Anschlüsse